von Oban (SC) nach Le Havre (FR)

Zeitraum: 05.06.2027 bis 16.06.2027
Einschiffung: 16:00 Uhr - Ausschiffung: 10:00 Uhr
Reisenummer: THA2703 Oban – Le Havre
Route: von Oban (SC) nach Le Havre (FR)

Kabinen & Preise

Doppelkabine 1995 €
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Entdecken Sie die rauhe Küste Schottlands und seine Brennereien. Schottische Schönheit, wohin man schaut.

Die Segelreise beginnt in Oban, Schottland und endet in Le Havre, Frankreich.

Ab dem 5. Juni wird die Thalassa zwölf Tage lang rund 700 Seemeilen zurücklegen: vom Herzen Schottlands bis in die französische Stadt Rouen, wo sie am maritimen Festival „L’Armada de la Liberté“ teilnehmen wird.

Es ist eine einzigartige Gelegenheit, von den Inneren Hebriden in die Irische See zu gelangen und entlang der irischen Küste nach Süden zu segeln.

Wir umrunden Land’s End, den westlichsten Punkt Englands, und nehmen Kurs auf den Ärmelkanal in Richtung der französischen Küste.

Der Rhythmus dieser Reise wird vom Wind bestimmt, der jeden Tag neue Entscheidungen mit sich bringt. Je nach Wetterlage suchen wir womöglich Schutz an der Ostküste von Jura und ankern nahe der gleichnamigen Destillerie, oder wir segeln westlich an Jura vorbei und umrunden die eindrucksvollen Küsten von Islay.

Tag für Tag bestimmen Wetter, Wind und Zeitplan die bestmögliche Route.

Einlaufen in den schottischen Hafen Oban

Ein Überblick über die Reise Der erste Teil der Reise bietet unzählige Gelegenheiten, an Land zu gehen: einsame Buchten, kleine Häfen und lebhafte Küstenstädte.

Wir segeln entlang der sanft geschwungenen, grünen Küste Nordirlands hinaus in die Irische See. Bei günstigem Wind können wir Kurs auf die Isle of Man nehmen oder direkt nach Dublin weiterfahren.

Der zweite Reiseabschnitt führt uns weiter hinaus aufs offene Meer, mit längeren Etappen durch die Keltische See. Vorbei an der vogelreichen Insel Skomer vor der Westküste von Wales runden wir Land’s End und nehmen Kurs auf die Kanalinseln oder die bretonische Küste.

Je nach Route und Zwischenstopps kann dies zwei bis drei Tage ununterbrochenes Segeln bedeuten, bei dem Horizont und Wellen den Rhythmus vorgeben.

Im letzten Reiseabschnitt eröffnen sich erneut vielfältige Möglichkeiten. Bei ruhigem Wetter sind die Kanalinseln mit ihren geschützten Buchten und reizvollen Häfen ein besonderes Ziel.

Entlang der französischen Küste zählen Saint-Malo und Cherbourg zu den attraktiven Anlaufstellen. Alternativ lässt sich eine östliche Route entlang der englischen Südküste wählen, mit Stopps in Hafenstädten wie Poole oder Dartmouth.

Der genaue Reiseverlauf wird sich nach und nach ergeben. Sind Sie neugierig auf diese Reise? Im Folgenden stellen wir einige der Orte vor, die wir anlaufen könnten.

Ausschiffen mit dem Beiboot an Land

Innere Hebriden

Der Ausgangspunkt dieser Reise liegt in einer der schönsten Regionen Schottlands; hier ragen Hügel und Felsformationen steil aus dem Meer empor, unter einem Himmel, der in Blau- und Violetttönen schimmert.

Kleine Ankerplätze und der Duft von Torf entlang der Küste von Islay laden zum Erkunden ein. Auf Jura ist die Stille fast greifbar – eine Insel, auf der mehr Hirsche als Menschen leben und die dennoch Heimat einer weltberühmten Destillerie ist. Ein wahrhaft magischer Ort.

Nordirland – Ballycastle, Cushendun, Bangor

Entlang der Nordküste Irlands präsentiert sich die Landschaft sanfter, aber nicht weniger charaktervoll. Ballycastle liegt geschützt unterhalb steiler Klippen mit Blick auf Rathlin Island. Cushendun ist klein und beschaulich, eingebettet zwischen grünen Hügeln und einer schmalen Bucht.

Bangor bietet einen lebendigeren Kontrast: eine Hafenstadt mit langer Segeltradition und einem einladenden Hafen.

Irische See – Isle of Man, Dublin, Wicklow

Die Irische See eröffnet das Segelrevier. Die Isle of Man liegt als eigenständige Insel im Meer – mit ihrer ganz eigenen Geschichte, zerklüfteten Küsten und ruhigen Ankerplätzen. Dublin bietet eine völlig andere Dynamik: eine Weltstadt, in der seit Jahrhunderten Schiffe anlegen und abfahren.

Weiter südlich wird die Küste grüner und hügeliger; Wicklow markiert hier den Übergang zum offenen Meer.

Keltische See

Wir verabschieden uns von der irischen Küste und segeln hinaus auf die Keltische See. Der Schutz nimmt ab, die Etappen werden länger und der Horizont weiter.

Die Keltische See verlangt Aufmerksamkeit und Geduld, belohnt jedoch mit Ruhe, Nachtwachen unter Sternen und dem Gefühl, wirklich unterwegs zu sein.

Englische Südküste oder nordbretonische Küste

Von hier aus stehen mehrere Routen offen. Bei günstigen Winden können wir entlang der englischen Südküste segeln, mit geschützten Häfen wie Poole, einer malerischen Stadt mit historischem Hafen, oder Dartmouth, wo Flussmündung und umliegende Hügel ein eindrucksvolles Panorama bilden.

Eine weitere Option ist die Route entlang der Nordküste der Bretagne, in Richtung französische Küste und der Kanalinseln. Möglicherweise segeln wir sogar weiter bis nach Saint-Malo, einer markanten Festungsstadt, die mit ihren historischen Mauern direkt aus dem Meer aufzuragen scheint.

Kanalinseln

Die Kanalinseln sind ein besonderes Ziel: klein, aber abwechslungsreich. Charmante Häfen und eine Mischung aus britischen und französischen Einflüssen machen sie zu einem idealen Ort, um an Land zu gehen, die Umgebung zu erkunden oder einfach Wind und Meer zu genießen.

Cherbourg und das Ende der Reise

Von den Kanalinseln aus nehmen wir Kurs auf Cherbourg, einen großzügigen und geschützten Hafen nach offenem Wasser. Danach folgt die letzte Etappe in Richtung Le Havre wo die Reise ihr Ende findet.

Hier verabschiedet sich die Mannschaft der „Thalassa“ von Ihnen und hofft, dass ihnen mit dieser besonderen Kombination, ein bleibendes Segel- und Wandererlebnis gelungen ist.

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