von Le Havre (FR) nach Brest (FR)
Kabinen & Preise
Ab dem 27. Juni sticht die Thalassa von Le Havre aus in See. In zwölf Tagen segeln wir westwärts mit Brest Nautique ’27 als Zielhafen.
Unterwegs nehmen wir uns Zeit zum Umherschweifen, zum Entdecken und zum erneuten Kurswählen.
Dieser Abschnitt der Atlantikküste lässt sich nicht bezwingen. Die vorherrschenden Westwinde machen diese Reise zu mehr als einer geraden Linie zum Ziel – sie wird zu einem segelnden Dialog zwischen Wind und Tide.
Reiseroute Le Havre – Brest
Brest als Endpunkt steht fest doch der Weg dorthin lässt Raum für Zwischenstopps. Wir segeln mit dem Wind und berücksichtigen die starken Gezeitenströme des Ärmelkanals.
Manchmal bedeutet das zügiges Vorankommen, manchmal bewusstes Ausweichen.
Auf dieser Reise steht das Segeln selbst im Mittelpunkt. Das Ziel gibt die Richtung vor doch die Reise ist ebenso bedeutsam. Lassen Sie sich vom Wind des Tages tragen und gehen Sie an Bord dieser Expedition.






Der Rhythmus dieser Reise wird vom Wind bestimmt, der jeden Tag neue Entscheidungen mit sich bringt. Je nach Wetterlage suchen wir womöglich Schutz an der Ostküste von Jura und ankern nahe der gleichnamigen Destillerie, oder wir segeln westlich an Jura vorbei und umrunden die eindrucksvollen Küsten von Islay.
Tag für Tag bestimmen Wetter, Wind und Zeitplan die bestmögliche Route.

Von Le Havre aus eröffnen sich mehrere Segelrouten. Der Ärmelkanal ist hier breit und lebhaft mit kräftigen Gezeitenströmen die den Kurs bestimmen und Winden die Geduld und gutes Timing erfordern.
Cherbourg bietet sich bald als logischer erster Zwischenhafen an: ein geschützter Ort nach der ersten Seepassage und ein natürlicher Knotenpunkt der Routen.
Von dort aus öffnet sich das Fahrgebiet. Bei nördlichen Winden kann es reizvoll sein südwärts entlang der französischen Küste zu segeln, über die Kanalinseln — Alderney oder Guernsey — in Richtung Saint-Malo und anschließend westwärts entlang der Nordküste der Bretagne.





Eine alternative Route führt an die Südküste Englands mit möglichen Anläufen auf der Isle of Wight, in Poole, Dartmouth, Salcombe Bay oder Looe.
Diese Küste zeichnet sich durch eine abwechslungsreiche Mischung aus geschützten Häfen und offenen Buchten aus, eingebettet in eine Landschaft die sich hervorragend vom Meer aus erkunden lässt. Wir segeln westwärts im Schutz der englischen Küste und wählen den richtigen Moment für die südliche Überquerung nach Bretagne.

Wird Brest früh erreicht, kann sich ein zusätzliches Kapitel ergeben.
Wir runden die westliche Spitze der Bretagne und setzen den Kurs entlang der Südküste fort wo ein anderes Gesicht wartet: sanftere Linien, Inseln und Binnengewässer. Der Archipel der Îles de Glénan mit seinem klaren Wasser und den flachen Sandbänken bildet einen markanten Kontrast zur rauen Atlantikküste.
In der Nähe liegt Concarneau, eine ummauerte Hafenstadt in der Fischerei, Geschichte und der Rhythmus der Gezeiten zusammenkommen.
Von hier kehren wir schließlich in die Bucht von Brest zurück, wo die Reise endet und wir an Brest Nautique 2027 teilnehmen – einem maritimen Festival das die reiche Segeltradition der Region feiert.
Wie immer gilt: Der Plan ist nicht festgeschrieben. Die Reise entfaltet sich unterwegs.


Hier verabschiedet sich die Mannschaft der „Thalassa“ von Ihnen und hofft, dass ihnen mit dieser besonderen Kombination, ein bleibendes Segel- und Wandererlebnis gelungen ist.

