Drei Mast Schone Santa Maria Manuela zu den Azoren

Viermast Gaffelschoner SANTA MARIA MANUELA

Ein Traum in weiß für europaweite Segelreisen

Entdecken Sie traumhafte Ziele rund um die Azoren und die Kap Verdischen Insel

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On board Santa Maria Manuela. Credit: Paul Hankey
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Der historische und wunderschöne Viermast-Gaffelschoner Santa Maria Manuela wurde 1937 von der CUF Schiffswerft in Lissabon gebaut.  Der Auftraggeber war die portugiesische Fischereigesellschaft Empresa de Pesca de Viana. Bis Anfang 1990 diente das Schiff als Fischereischiff für den Kabeljaufang.

Geschichte der SANTA MARIA MANUELA:

10. Mai 1937 Es war ein denkwürdiger Tag in Lissabon. Hunderte Menschen versammelten sich an den Docks von Rocha do Conde de Óbidos in Alcântara, um den Stapellauf zweier neu gebauter Schiffe mitzuerleben: der Santa Maria Manuela und der Creoula. Zu diesem Anlass schloss die Werft der Companhia União Fabril (CUF) ihre Tore, damit die Mitarbeiter an der Zeremonie teilnehmen konnten.

Arbeiter kletterten auf die Kräne und säumten das Ufer des Tejo, wodurch der Hafen vor Spannung fast platzte. Alle wollten den Stapellauf dieser beiden Schiffe sehen, die in nur 62 Tagen gebaut worden waren und für die Kabeljaufischerei vor Neufundland und Grönland bestimmt waren.

Die Zeremonie war ein feierliches und prestigeträchtiges Ereignis, an dem das Staatsoberhaupt und mehrere Minister teilnahmen und das einen herausragenden Erfolg für die portugiesische Marineindustrie darstellte.

Vasco Albuquerque d’Orey Vasco Albuquerque d’Orey war der Reeder der Reederei Empresa de Pesca de Viana und gab den Bau der Santa Maria Manuela auf der CUF-Werft in Auftrag. Mit ihrem Stahlrumpf – damals ein wichtiges Merkmal – war sie für die Navigation in anspruchsvollen, eisbedeckten Gewässern konzipiert. Das Schiff wurde zu Ehren der Frau des Reeders, Maria Manuela, getauft, deren Namen sie bis heute mit Stolz trägt.

Die Abenteuer in den nördlichen Meeren Die Santa Maria Manuela wurde für den Kabeljaufang gebaut. Die Abfahrten zu den Fanggründen vor Neufundland und Grönland waren zutiefst bewegende Ereignisse. Familien versammelten sich am Kai, um Abschied zu nehmen, oft in Anwesenheit hochrangiger Vertreter von Kirche und Regierung.

Die Tränen der Angehörigen standen in starkem Kontrast zur Erwartung und Entschlossenheit der Fischer, die in See stachen, in der Hoffnung, mit vollen Laderäumen voller Kabeljau nach Portugal zurückzukehren.

Für diese Männer war der Fischfang nicht nur ein Beruf, sondern ihre einzige Lebensgrundlage.

Aus einem Rumpf entsteht ein Schiff. Im Laufe der Jahre erfuhr die Santa Maria Manuela mehrere bauliche Veränderungen, die die Entwicklung der Fischereiindustrie widerspiegelten – vom Abbau der Masten bis zum Einbau einer Navigationsbrücke.

Diese Anpassungen markierten eine Übergangszeit, die schließlich das Ende der traditionellen Langleinenfischerei und der Verwendung von Dories einläutete. 1993 wurde das Schiff als veraltet eingestuft und abgewrackt, wobei nur der Stahlrumpf erhalten blieb.

Im darauffolgenden Jahr wurde die Fundação Santa Maria Manuela gegründet, ein Zusammenschluss von 17 Institutionen mit dem gemeinsamen Ziel, das Schiff zu restaurieren. Die eigentliche Restaurierung begann jedoch erst 2007, nachdem der Rumpf von der Pascoal-Gruppe erworben worden war – ein Prozess, der vier Jahre dauern sollte.

Am 10. Mai 2010, anlässlich ihres 73. Jahrestages, lief die SMM mit gesetzten Segeln und weiß gestrichenem Rumpf in den Hafen von Aveiro ein und legte an ihrem neuen Pier in Gafanha da Nazaré, dem Sitz der Reederei Pascoal, an.

Santa Maria Manuela nach dem Umbau in ihrem neuen "Kleid"

Dieser Moment symbolisierte den Beginn eines neuen Kapitels in der Geschichte des Schiffes. Im November 2016 wurde die Santa Maria Manuela von Recheio, einem Unternehmen der Jerónimo Martins Gruppe, übernommen.

Nach weiteren Modernisierungen befindet sich die SMM heute in exzellentem Zustand und dient als Plattform für maritimen Tourismus, Segeltraining, Teambuilding-Programme für Unternehmen, Veranstaltungen an Bord, Filmproduktionen und Umweltprojekte.

Die Santa Maria Manuela segelt heute mit einer Stammbesatzung von 38 Mann und nimmt rund 50 Mitsegler mit auf Reisen. Bei Wunsch ist die Mitarbeit beim Segelsetzten und im Bordalltag möglich.

Mehr über die SANTA MARIA MANUELA erfahren

Technische Details

Vorheriger Name
Schiffstyp: Schoner
Takelung: Gaffelsegel
Anzahl Masten: 4
Schiffskörper: Stahl
Bauwerft: Companhia União Fabril, Lissabon (CUF)
Rufzeichen (Call Sign): CSKO
Stapellauf / Refit: 1937 / 2010
Eigentümer: Pascoal & Filhos, S.A., Portugal
Heimathafen: Aveiro
Flagge: Portugal (PT)
IMO-Nummer: 5312628
MMSI-Nummer:
263759000
GT (Gross Tonnage): 607 t.
NT (Nett Tonnage): 182 t.
DWT (Deadweight): 142 t.
Länge über alles: 68,64 m. (mit Bugsprit)
Breite des Rumpfes: 9,9 m.
Tiefgang: 5,94 m.
Höhe der Masten: 38,60 m.
Segelfläche: ca 1.244 qm2
Antriebsmaschinen: VOLVO Diesel, 2 * 507 PS (373 kW)
ständige Besatzung: 88 ( davon 50 Mitsegler / Trainees)
zahlende Gäste (Trainees): bis zu 44 Personen
Unterbringung der Trainees: in 11×2 Bettkabine + 4×4 Bettkabine + 1×6 Bettkabine
Kapazität bei Tagesfahrten / Charter bis zu 44 Personen
Verwendung: Segelschulschiff, Charterschiff
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